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Vergangenheitsbewältigung im deutschen Film

Schon neunundzwanzig Jahre ist es her, seitdem die Mauer fiel und Deutschland wiedervereinigt wurde. Vierzig Jahre DDR waren plötzlich vorbei und damit begann eine Welle von deutschen Filmen über die DDR. Erneut bewiesen deutsche Filmproduzenten, dass die Wirklichkeit die fesselndsten Geschichten schreibt.

Die DDR im Film

Die ersten Filme über das Leben in der DDR wurden noch von DEFA-Regisseuren aus der ehemaligen DDR produziert. Man freute sich, dass man endlich filmen konnte, was man wollte. Die Filme waren vielschichtig und differenziert. Sie standen der DDR zwar kritisch gegenüber, aber man glaubte noch an einen besseren Sozialismus und begegnete auch dem Westen mit Kritik und Misstrauen. Im Oktober 1993 hatte der letzte DEFA-Spielfilm seine Premiere: ‚Novalis - Die Blaue Blume‘.

Danach kamen die nostalgischen DDR-Komödien, wie ‚Go, Trabi, Go‘, in denen die DDR als bessere Vergangenheit dargestellt wurde.

Nach den nostalgisch-sentimentalen Filmen wurden dann die wirklichen Aufarbeitungsfilme, meist von jungen, kritischen westdeutschen Regisseuren, produziert. Die Filme sollten ein authentisches Bild vom Leben im totalitären Staat zeichnen. Die Hauptfiguren sind meist unterdrückte Ostdeutsche, die sich nach Freiheit sehnen, und Stasis, die sich dem totalitären Regime anbiedern. Besonders in dieser Zeit entstanden einige sehr erfolgreiche deutsche Filme.

Erfolgreiche Filme über die DDR

Das Leben der Anderen - Trailer

Casino in der DDR

In der DDR gab es wirklich eine Zigaretten-Marke die Casino hieß. Das ist natürlich für uns, als Casino-Veteranen, genau die richtige Marke. Nun können wir auch bei einem Spiel im Casumo die passende Zigarette rauchen!